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Freitag, 2. März 2007

orakelmalerei


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Frauke
König

 

Orakel

Malerei

Die Bilder der Seele malen,
erkennen und entschlüsseln

 

 

Ein Seelen- oder Orakelbild
entsteht in drei aufeinander folgenden Arbeitschritten:

 

·       
Bei der
Farbgebung fließt der Ausdruck der schöpferischen Kraft ungehindert vom
Herzen über die Hand auf das Papier.

·       
Bei der
Bildfindung wird die visuelle Phantasie genutzt, Formen und Figuren
werden gefunden. Diese Fundstücke werden zu erkennbaren Bildern
ausgearbeitet.

·       
Bei der
Deutung dann wird aus den entstandenen Farben und Formen eine Weissagung
erstellt.

 

Die
Farbgebung

Die Orakel – Malerei wird mit
Aquarellfarben auf möglichst rauem Karton oder Papier ausgeführt. Die Farbe wird
>wild<, ungeordnet und volltonig auf das Papier aufgetragen, wobei ein
ruhender verinnerlichter Zustand die bestmögliche Voraussetzung ist. So wird das
Unterbewusste die Hand lenken, die Farben bestimmen, und die Bilder der Seele
hineinlegen.

 

Die
Bildfindung

Das Bilder-Sehen ist eine alte
Orakelform, die auf verschiedene Weise ausgeführt werden kann. Einige der
bekanntesten wie das Bleigießen, das Kaffeesatz- oder Baumrinden-Lesen gehören
ebenso zu den bildhaften Orakeln, wie das Steinsehen, oder das Weissagen aus den
Forma­tionen der Himmelsbewölkung.

 

Auch die Orakel-Malerei ist eine Art Bilder-Sehen, bei der die
Grundlage nicht ‚fertig’ vorgefunden, sondern selbst gemalt wird. Hier spielt
das Unterbewusste eine große Rolle. Aus ihm erwachsen sowohl die gewählten
Far­ben, als auch die gefundenen Formen.

 

Von gestaltenden Künstlern ist bekannt, dass sie ihr Leben lang aus
dem phantastischen Fundus des Bildersehens schöp­fen, und dieses Talent ganz
be­wusst einsetzen. Fachbegrifflich gehört der Vor­gang zur
>eidetischen< Wahrnehmung. Er beschreibt die Fähigkeit der exakten und
deutlichen Vorstellung eines Objektes, z. B. eines Gesichtes in den schartigen
Kanten eines Felsens, das so ge­nau wahrgenommen wird, als wäre es real
vorhanden. Um ein Bild zu visuali­sieren, wird eine Grundsubstanz mit
unregelmäßiger Oberfläche benötigt, was auch für die Orakel – Malerei gilt.

 

Oft formt sich ein Bild ganz spontan, wenn das Objekt nicht bewusst
ins Auge gefasst, sondern eher nebenhin besehen wird. Teilbereiche oder nur
angerissene Flecken heben sich besonders hervor, und zeigen manchmal ganze
Figuren oder Symbole, zumeist aber nur einen Bruch­teil derselben. Solche
Teilstücke sind auch in den Farben und Formen eines Orakelbildes zu finden, sie
werden folgend markiert oder ausgearbeitet, und dann als Orakel gelesen.

 

Die Deutung

Vom lateinischen Wort oraculum
(Weissa­gung) abgeleitet steht das Wort Orakel sowohl für die
Tätig­keit, als auch für den Ort der Weissa­gung, z. B. in Delphi und
Dodona im antiken Grie­chenland, oder in
Cumae in Kampanien/Italien, wo die berühmte Sibylle
weissagte. Dort wendeten sich die Menschen mit ihren Fragen an eine Gottheit,
und erhielten die Ant­worten zumeist durch eine Priesterin, die als Medium
fungierte, und sich mit dem Fluss der Orakelkraft verband.

 

>Erkenne dich selbst< stand als
Motto über dem Tempel zu Delphi, was sicher ein guter Wahlspruch ist, wenn es um
Orakelkraft geht. Es lässt darauf schließen, dass die PriesterInnen den
göttlichen Orakelspruch als Weisung weitergaben, um die Fragesteller zur
persönlichen Beschäftigung mit der Problemlösung anzuregen. Sie wussten, dass
eine Weissagung nur durch den Einsatz des Ratsuchenden umgesetzt werden
kann.

 

Beim Orakelmalen ist es ganz ähnlich.
Es wird entweder eine besondere Frage an das Orakel gestellt, oder das Bild wird
ganz ohne Frage erschaffen, und zeigt dennoch einen Fundus aus unterbewusst
gefundenen Themen. So entsteht eine Art ablesbares Medium, ähnlich wie eine
Tarotkarte. Es zeigt auf, dass den gewählten Farben und den gefundenen Formen
des Bildes sowohl ein persönlicher, als auch ein übergreifend symbolischer Wert
abzulesen ist. Aus diesen Fundstücken setzt sich dann das Orakel
zusammen.

 

 

Kurzvita
von Frauke König

 

Im Oktober 1947 wurde ich auf der Insel Norderney geboren und
lebe heute in Hamburg.

Meine Mutter lehrte mich das Zeichnen und Malen
ebenso, wie den Sinn für das Schöne, für Kunst und Kultur im Allgemeinen, für
Literatur und Musik, und sie hat es auch nicht versäumt, mich zu ermuntern,
meine eigenen künstlerischen Fähigkeiten auszubauen und zu
vervollständigen.

 

Nach meiner Ausbildung zur Fotolaborantin und später
zur Verlagsbuchhändlerin habe ich in verschiedenen fotografischen Betrieben,
sowie in Verlagshäusern und Agenturen als Herstellerin, Redaktionsassistentin
und als Bildredakteurin gearbeitet.

 

Das Leben mit zwei Töchtern - die nun erwachsen
sind, und ihrer eigenen Wege gehen -, hat mich nicht nur geistig jung gehalten,
sondern auch unendlich bereichert. Als Mutter habe ich viel gemalt und
gezeichnet, und an meine Kinder weiter gegeben, was meine Mutter mir schenkte.
Später fand ich innerhalb eines Initiationszeitraumes den Weg zur Orakel –
Malerei. Das Talent dazu wurde mir als eine Aufgabe übergeben, die ich
auszufeilen hatte, um sie anderen Menschen mit Freude am Malen und Interesse an
der Selbsterkenntnis durch Orakel anzubieten.

Ich leite Malkurse und erteile Workshops sowie
Einzelunterricht in der Orakel - Malerei in Hamburg, und nach Bedarf auch
außerhalb. Im Jahre 2001 habe ich an der Universität Lüneburg eine Gruppe
Studenten des Fachbereiches Erziehungswissenschaften in die Orakelmalerei
eingeführt.

Die erste Ausstellung meiner Bilder konnte im Mai /
Juni 2006 im Frauenzentrum FrauenKunstReich / PianapForte in Hamburg besichtigt
werden.

 

Nebenberuflich wirke ich als >Weise Frau< in
der neuen Hexenbewegung, wobei ich mit meinen Beiträgen >Orakel – Malerei<
und >Mondkurs< zur Hexenausstellung des Hamburger Völkerkundemuseums 2002
in die Öffentlichkeit trat.

Ich biete Lebensberatung, sowie die Arbeit einer
Priesterin zu Festen und Ritualen an, und kann als Vorleserin der schönen
Literatur von Jung und Alt gebucht werden. Kurse für das >Kreative
Schreiben<, und für das Erstellen von spirituellen Kraftgegenständen, sowie
die Einführung ins >Celtic Design< stehen ebenfalls in meinem Angebot. Zu
besonderen Zeiten initiiere ich Lesungen aus meinen eigenen Gedichten,
Kurzgeschichten und Romanen.

 

Eine CD-ROM
über die Orakel – Malerei
mit umfangreichem Bildmaterial ist bei mir zu
erhalten. Ihr liegt ein Buchmanuskript zugrunde, in dem ich neben einer
Einführung in das Gesamtthema detaillierte Anweisungen zum Erlernen der drei
Stufen dieser besonderen Malerei niedergelegt habe.

 

E-Mail Kontakt: fraukekoenig01@aol.com

 

 

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